shining.eyes dagmar bex • heilpädagogisch begleitetes reiten für kinder, jugendliche und erwachsene in zülpich-ülpenich

shining.eyes dagmar bex • heilpädagogisch begleitetes reiten für kinder, jugendliche und erwachsene in zülpich-ülpenich

heilpädagogisch begleitendes reiten.

heilpädagogisch begleitetes reiten stellt eine pädagogische maßnahme dar, bei der die sozialisierende rolle des pferdes im vordergrund steht.

ich biete einzelstunden oder auch die arbeit in kleingruppen an – immer abgestimmt auf die jeweiligen förderschwerpunkte und interessen der klienten.

auf anfrage biete ich ihnen gerne ein persönliches informationsgespräch sowie einen unverbindlichen probetermin an, bei dem wir alles weitere wie zielsetzung, förderplanung etc. besprechen können.

einzelförderung • kleingruppenförderung.

erster schwerpunkt ist bei allen angeboten der beziehungsaufbau zwischen klient & pferd, um eine vertrauensvolle basis zu bilden & eventuelle ängste schon im vorfeld zu nehmen.

sämtliche aktivitäten rund um das pferd in seinem natürlichen umfeld werden in dem ganzheitliche kontakt mit dem pferd mit einbezogen.

förderschwerpunkte.

ziele.

schnupperkurs.

erstes hineinschnuppern in den begleiteten ablauf des heilpädagogisch begleiteten reitens mit vielen sinneserfahrungen (inkl. reiten) für die kinder.

dieser kurs beinhaltet 1,5-2 zeitstunden.

termine sind individuell buchbar.

ablauf des kurses.

weitere angebote.

frühförderung für kinder ab 3 jahren.

das frühförderangebot ist geeignet für kinder im alter von 3–6 jahren. diese maßnahme ist grundsätzlich eine einzelmaßnahme. begleitende familien- und elterngespräche sind hier obligatorisch.

die frühförderung ist geeignet für kinder mit:

schon im mutterleib wird das kind rhytmisch bewegt und getragen. von geburt an und ungefähr bis zum dritten lebensjahr strebt das kind danach, gehalten zu werden – suchbewegugen, greifreflex, schreien, kopfdrehreflex, nackenreflex sind möglichkeiten des säuglings, seine umwelt aufzufordern, sich mit ihm zu beschäftigen, ihn hochzunehmen und zu tragen. die symbiose mit der mutter oder einer anderen bezugsperson ist in dieser zeit unbedingte vorraussetzung für das gedeihen des kindes. es kommt zu einem frühen/tonischen dialog (aucoutuier).

die bezugsperson und das kind kommunizieren über den austausch körpernaher zeichen, signale und laute. dieser tonische dialog ist das sensomotorische korrelat zur vertrauensbildung. dieser dialog muß als grundlage für das vertrauen in sich selbst und »in die welt« hinreichend ausgeglichen gelingen, um ein urvertrauen zu entwickeln und um ein positives selbstbild entstehen zu lassen.

im unmittelbaren selbsterleben auf dem pferderücken kann das kind an rhytmische früherfahrungen und dem bewegungsdialog von mutter und kind anknüpfen

eltern–kind reiten.

hier kommt die gesamte familie oder teile der familie – geschwister, mutter, vater alleine mit kind, je nach bedarf – um mit dem pferd zu arbeiten.

beziehungsstrukturen uns handlungskonzepte der einzelnen personen werden mit hilfe der rückmeldung des pferdes leicht sichtbar.

im vordergrund steht dabei das finden von ressourcen und lösungen. handlungsalternativen können sofort ausprobiert werden. insbesondere für kinder ist es oftmals leichter, eine lösungsidee für bestehende probleme einzubringen, wenn nicht nur darüber geredet wird sondern gemeinsam gehandelt werden kann.

das medium pferd, welches für das kind motivierend ist, steht dabei im mittelpunkt

ponyclub.

integratives angebot für kinder ab 6 jahren.

von kindesbeinen an den richtigen umgang mit dem lebewesen pferd zu erfahren kann ein entscheidender faktor sein, wenn es um sicherheit und lebenslange freude am reitsport geht.

besonderen wert wird dabei auf das spielerische element im umgang mit dem »partner pferd« gelegtdabei geht es nicht nur ums reiten. auf spielerische und spannende weise erlernen die kinder den umgang mit pferden und alles was rund ums thema pferd dazu gehört.

das kind erfährt hier den natürlichen umgang mit pferden und lernt so verantwortung zu übernehmen, denn die pflege und haltung der pferde ist ebenfalls von wesentlicher bedeutung.

wir treffen uns zweimal im monat samstags

in der zeit von 10.00 uhr – 11.30 uhr (mini.) und in der zeit von 10.00 uhr - 12.30 uhr (maxi.) um …

mini ponyclubkinder im alter von 6 – 10 jahren: 1, 5 std.
maxi ponyclubkinder im alter von 10 – 14 jahren: 2, 5 std.

alle angebote mit pferden sind mit begleitenden beratungs-/ elterngesprächen verbunden. dies dient der verlaufskontrolle und der gemeinsamen entwicklung von ressourcen und lösungen in der vorhandenen problematik.

somit besteht die möglichkeit, gemeinsame förderplanung und zielvorstellungen zu überprüfen und fortzuschreiben oder gegebenenfalls neu zu entwickeln.

damit die förderung den größtmöglichen erfolg erzielen kann, ist es wichtig, mit allen personen und institutionen, die mit dem klienten betraut sind, zu kooperieren

dazu gehört für mich

shining.eyes • dagmar bex • rheinstrasse 71 • 53909 zülpich-ülpenich • 0177.7557098

»heilpädagogik ist pädagogik und nichts anderes!«

paul moor

heilpädagogik kann allgemein als »theorie und praxis der erziehung unter er-schwerten personalen und sozialen bedingungen« (klein,meinertz und kausen) bezeichnet werden.

sie wendet sich an kinder, jugendliche und erwachsene, die aufgrund von auffälligkeiten, störungen oder behinderungen einen besonderen erziehungs- und förderungsbedarf haben. sie kann als »spezialisierte pädagogik« verstanden werden für menschen mit »speziellen erziehungserfordernissen« (speck) und arbeitet, im Sinne MOORS: »nicht gegen den fehler,sondern gegen das fehlende.«

die heilpädagogik fühlt sich einer ganzheitlichen sichtweise verpflichtet, die nicht primär die störung und behinderung eines menschen wahrnimmt, sondern seine ganze person mit körper, seele und geist.

wann wird heilpädagogischen handeln nötig?

die heilpädagogik greift ein, wenn fähigkeiten eines menschen nicht altersgerecht entwickelt sind. diese fähigkeiten umfassen den motorischen, sozialen, emotionalen und kognitiven bereich. es ist auch möglich, dass die oben genannten fähigkeiten vorhanden sind, aber es hilfe braucht, um sie selbständig anzuwenden.

ursachen hierfür können ganz verschieden sein – es können körperliche ursachen vorliegen, wie beispielsweise eine sprach-oder körperbehinderung. es kann eine geistige behinderung vorliegen, aber auch familiäre ursachen – fehlen der emotionalen sicherheit sowie fehlende lernreize – können sich ebenfalls negativ auf das selbstbild eines menschen auswirken.

aufgabenbereiche.

der aufgabenbereich des heilpädagogen erstreckt sich über verschiedene gebiete:

  • früherkennung und -intervention.
  • psycho-pädagogische und soziale unterstützung.
  • pädagogische assistenz und begleitung.
  • heilpädagogische diagnostik.
  • beratung von familien.
  • therapeutisches handeln in einem multidisziplinären team.
  • heilpädagogisch begleitetes reiten.

heilpädagogisch begleitetes reiten.

heilpädagogisch begleitetes reiten unterstützt kinder, jugendliche und erwachsene mit verhaltensauffälligkeiten, emotionalen blockaden, kommunikations- und beziehungsproblemen, psychischen und psychosomatischen erkrankungen, körperlichen und geistigen behinderungen, bewegungs- und wahrnehmungsstörungen u.ä.m.
beim heilpädagogisch begleiteten reiten steht nicht die reiterliche ausbildung, sondern die individuelle förderung des menschen über das medium pferd im vordergrund. die reitenden werden durch den umgang mit dem pferd sowie das begleitende reiten auf dem pferd ganzheitlich angesprochen, in ihrem selbstvertrauen gestärkt und in ihrer körperlichen, emotionalen, geistigen sowie sozialen entfaltung unterstützt.

zu beginn einer fördereinheit erfasst der heilpädagoge den förderbedarf der von ihm betreuten person. aufgrund von beobachtungen, austausch von betroffenen (beispielsweise im anamesegespräch mit den eltern) und fachleuten wird ein individueller förderplan erarbeitet, der mit den erzielten fortschritten angeglichen wird. die förderung erfolgt in form von einzel- oder gruppenstunden.
von zentraler bedeutung beim heilpädagogisch begleitetem reiten ist die beziehung zwischen pferd und reiter. Hier wird den klienten geholfen, ein vertrauensvolles verhältnis zum pferd aufzubauen.

Klienten werden in die pflege, fütterung, stallarbeit miteingebunden.

durch den intensiven umgang mit dem pferd können emotionale, soziale und mentale probleme positiv beeinflusst werden.

was wird beim heilpädagogisch begleitetem reiten gefördert?

  • schulung von gleichgewicht, koordination, ausdauer und geschicklichkeit.
  • kräftigung und dehnung von muskeln und sehnen.
  • training von herz, kreislauf und atmung.
  • förderung der körperhaltung, gesamtkörperkoordination .
  • förderung der körper- und sinneswahrnehmung, raum-lage-orientierung .
  • steigerung des selbstwertgefühls.
  • förderung der konzentration.
  • erlernen der richtigen selbsteinschätzung.
  • abbau von ängsten.
  • aufbau einer höheren frustrationstoleranz.
  • aufbau von (selbst-)vertrauen.
  • motivation therapiemüder patienten.
  • sprachverständnis und sprechbereitschaft.
  • einstellen auf partner, rücksichtnahme.
  • gezielter einsatz der eigenen körperkraft.

für wen eignet sich heilpädagogisch begleitetes reiten?

duch individuelle zielsetzungen können unterschiedlichste klientelgruppen angesprochen werden.

  • geistig behinderte kinder, jugendliche und erwachsene.
  • verhaltensauffällige kinder und jugendliche.
  • kleinkinder im rahmen der Frühförderung im Bereich der sensorischen integration.
  • wahrnehmungsbehinderte, blinde, gehörlose, sprachbehinderte menschen.
  • suchtkranke.
  • kinder und jugendliche mit dem ADHS-syndrom.
  • menschen in psychischen problemsituationen, wie z.B. gewalterfahrungen, missbrauch, magersucht.
  • entwicklungsverzögerte kinder und jugendliche.
  • lernbehinderte menschen.

 

 

 

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